die Onleihe ebib2go. Männer sind wie Pfirsiche

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Inhalt:

Ob sich Harald Martenstein mit den literarischen Vorbildern von Serienkillern in den Zeiten, bevor es Computerspiele gab, befasst oder ob er sich ängstlich ausmalt, was für ein unausstehlicher alter Mann er einmal werden wird: Der Kisch-Preisträger genießt es, alltäglichem Wahnsinn, verwaltungstechnischem Irrsinn und medienwirksamem Problemgejammer mit einer Mischung aus gnadenlosem Beim-Wort-Nehmen, lustvollem Sezieren und Anarchie zu begegnen. Nebenbei glättet er die Sorgenfalten der Politiker: Renter sollten wieder Kinder zeugen! Sie haben Zeit, brauchen weniger Schlaf und sind fit! Während sie für die Kleinen die besseren Väter sind, können sich die jungen Frauen ganz der Karriere widmen. Und das Kindergeld päppelt die kleine Rente auf. Martensteins Texte erklären uns die Welt, ohne dass wir hinterher klüger wären, aber wir haben mit Sicherheit gelacht.

Autor(en) Information:

Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne "Martenstein" im ZEITmagazin und Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. Seit 1990 schreibt er für GEO. Als Reporter erhielt Martenstein den Egon-Erwin-Kisch-, als Kolumnist den Henri-Nannen-Preis. 2006 veröffentlichte er seinen ersten Roman "Heimweg", der mit dem Corine-Preis ausgezeichnet wurde.

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