die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Pre-Crime

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Wie viel Freiheit geben wir auf, um uns sicher zu fühlen? PRE-CRIME zeigt die unterschiedlichen Seiten der Überwachungsstrategien und -techniken, die unser aller Leben sicherer machen soll. Ziel der modernen Polizeiarbeit ist die Vorhersage - der Rohstoff dafür sind Daten. Nicht allein personenbezogene Daten, die auf eigenen Aktivitäten beruhen, entscheiden darüber, ob wir als gefährlich eingestuft werden, sondern Metadaten, die nach Mustern und indirekten Verbindungen abgesucht werden. Das Konzept des Predictive Policing, der vorausschauenden Polizeiarbeit, ist die Erfüllung eines alten Polizistentraums: vor dem Täter am Tatort zu sein, zu verhindern, dass ein Verbrechen überhaupt geschieht. Ein wunderbarer Gedanke. Aber wie sieht die Kehrseite dieses Modells aus? Welcher Überwachung geben wir uns als Bürger preis? Was passiert mit uns, wenn die Programme, die die Überwachungsdaten auswerten, einen Fehler machen...? Wer ist das wirkliche Opfer und wer der Täter in diesem Szenario? Am Beispiel aktueller Entwicklungen in den USA und Europa erzählt PRE-CRIME von Prognosesoftwares, Algorithmen, Datenbanken, Polizisten, Wissenschaftlern, Skeptikern und Betroffenen. Und damit auch von der schleichenden Verwandlung des Bürgers als Träger unveräußerlicher Grundrechte (wie z.B. der Unschuldsvermutung) in einen Träger unverwechselbarer Daten, die massenhaft erfasst und mit unterschiedlichsten Zielsetzungen ausgewertet werden.

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