die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Am Sonntag kommt das Enkelkind

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Inhalt:

"Natürlich muss sich die Welt immerzu ändern. Sonst würden wir ja alle noch auf Bäumen hocken und darauf warten, dass einer das Rad erfindet und vielleicht auch das Feuer samt Grillwürstchen. Manchmal kommt mir allerdings der Gedanke, dass unser Leben sich im Düsentempo Neues einfallen lässt und wir gar nicht mehr merken, wie rapide unsere Ansprüche steigen." Der selbst gebackene Käsekuchen ist schon lange kein Garant mehr, dass das Enkelkind in Jubelschreie ausbricht. Es lebt in einer anderen Welt als seine Großmutter, deren Gedanken und Gefühle im modernen Alltag oft unzeitgemäß anmuten. Oder ist die Welt sonderbar geworden? Mit sprachlicher Brillanz und scharfer Beobachtungsgabe wirft die Bestsellerautorin in kurzen Texten einen mal kritischen, mal liebevollen, aber immer menschlichen Blick auf unser modernes Leben.

Autor(en) Information:

Stefanie Zweig wurde 1932 in Leobschütz (Oberschlesien) geboren. Im Jahr 1938 zwang die Verfolgung der Nationalsozialisten die jüdische Familie zur Flucht. Sie emigrierte nach Kenia. Dort wurde der Vater, ein Jurist, ein schlecht bezahlter Angestellter auf einer Farm im Hochland. Seine Tochter hat Kenia nie vergessen können und sie ist, wann immer sie konnte, in das Land ihrer Liebe zurückgekehrt. Im Jahre 1947 ging die Familie nach Deutschland zurück. Stefanie Zweig hat dreißig Jahre lang das Feuilleton einer Frankfurter Tageszeitung geleitet. Für ihre Jugendbücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Ihre Romane standen wochenlang auf den Bestsellerlisten und erreichten bisher eine Gesamtauflage von über 7 Millionen Exemplaren und wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt.

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