die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Hoffnung für Frühchen

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Süddeutsche Zeitung TV über die Grenzen der Geburtshilfe und die mühevollen ersten Jahre eines Frühchens. Lange Zeit galten 1000g Geburtsgewicht als Untergrenze der medizinischen Möglichkeiten bei Frühgeborenen. Doch heute hat selbst eine halbe Hand voll Leben noch gute Chancen: selbst Babys mit 300g Gewicht können überleben. Jedes Jahr kommen in Deutschland rund 50.000 Frühchen auf die Welt. Und die Zahl steigt - in den letzten 30 Jahren um 30 Prozent. Gründe sind das höhere Durchschnittsalter der Mütter und Mehrlings-Schwangerschaften nach einer künstlichen Befruchtung. Ein Frühstart ins Leben - auch heute noch mit kaum kalkulierbaren Risiken für die Kinder und extremer Belastung für die Eltern. Rund zehn Prozent aller Babys kommen vor der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt und gelten somit als Frühgeburt - 40 Wochen sind normal. Als problematisch gelten Frühchen mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm. Die Grenze zur Lebensfähigkeit liegt heute bei der 23. Schwangerschaftswoche und einem Geburtsgewicht von 300-400 Gramm. Doch das Risiko für eine lebenslange Behinderung dieser extremen Frühchen liegt bei 50 Prozent. Im Klinikum Großhadern in München werden pro Jahr etwa 150 Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm intensivmedizinisch versorgt. Das größte Problem des Teams der Geburtshelfern um Dr. Uwe H.: die so genannte "aufsteigende Infektion". Durch den Geburtskanal der Mutter breiten sich die Bakterien auf das Fruchtwasser und letztendlich auf das ungeborene Kind aus ...

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