die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Reineke Fuchs

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Inhalt:

Zu Beginn des Epos steht der Rat der Tiere vor ihrem König Nobel, dem Löwen: Reineke Fuchs hat sie alle beleidigt, erscheint jedoch als einziger nicht zur Anhörung. Nur Grimbart, der Dachs, verteidigt den Fuchs. Reineke Fuchs sei sogar der Mutige gewesen, der bei einer gemeinsamen Aktion mit dem Wolf Isegrim die ganze Arbeit getan habe, während der Wolf die erbeuteten Fische alleine gefressen und Reineke Fuchs um seinen Lohn geprellt habe. Nacheinander versuchen die Tiere - jedes auf seine Art - den listigen Fuchs zu überführen. Doch der schmiedet Ränke und trickst sie alle aus. Dass Johann Wolfgang von Goethe 1794 in den 12 Gesängen seines Epos um Reineke Fuchs das höfische Leben mit Spott und boshaftem Witz belegt, macht es nicht weniger aktuell: Wer kennt nicht einen Fuchs und einen Hasen unter seinen Mitmenschen?

Autor(en) Information:

Johann W. von Goethe, geb. am 28.8.1749 in Frankfurt a.M.. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken 'Götz' und 'Werther', Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ('Faust', 'Tasso', 'Iphigenie' u. v. a.), Autobiographien. Goethe prägte den Begriff Weltliteratur, und er ist der erste und bis zum heutigen Tag herausragendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.

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