die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Auf Kosten der Freiheit

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Inhalt:

Es war der amerikanische Finanzmarkt, der im Jahr 2008 als Erster zusammenbrach. Der Traum von Freiheit und Chancengleichheit war ausgeträumt. In der Folge gingen in Südeuropa die Lichter aus. Wir zahlen. Nur eine Wirtschaftspanne? Große Finanzgruppen kontrollieren seitdem zunehmend die Politik der USA. Und damit uns. Ohne dass wir es merken. Die Flutung der Märkte durch billiges Geld der US-Notenbank, TTIP, globale Ausspähung durch Big Data - am Ende werden die Finanzgruppen auch die Regeln bestimmen, nach denen wir in Europa leben. Wenn dem nächsten US-Präsidenten der Befreiungsschlag nicht gelingt. Wenn er weiter entmachtet wird. Wenn wir Europäer keine eigenen Wege finden. Ist die freiheitliche Demokratie des Westens am Ende? Josef Braml zeigt in seiner brillanten Analyse den erschreckend desolaten Zustand der amerikanischen Gesellschaft und die Folgen für uns in Europa.

Autor(en) Information:

Josef Braml, geb. 1968, ist seit 2006 USA-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und leitet dort die Redaktion des Jahrbuchs Internationale Politik. Auf die Expertise der DGAP greifen viele Entscheider aus Wirtschaft und Politik zurück, darunter auch das deutsche Außenministerium. Vor seinem Engagement für dieses wichtige deutsche Forschungsinstitut sammelte Braml Amerika-Erfahrung, unter anderem als Mitarbeiter eines der bedeutendsten amerikanischen Think Tanks, als Projektleiter beim Aspen Institute Berlin, als Consultant der Weltbank, legislativer Berater im US-Abgeordnetenhaus und als Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik. Er ist Autor mehrerer, zum Teil preisgekrönter Bücher (u. a. Amerika, Gott und die Welt und Der amerikanische Präsident) sowie zahlreicher Fachartikel.