die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften

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Inhalt:

Erzählt wird von einem Mädchen, das behütet im Kreise seiner Familie aufwächst, sich immer wieder Ärger aufhalst und dabei überhaupt nicht versteht, warum die Erwachsenenwelt über seine ausgeklügelten Pläne der Wiedergutmachung ganz und gar nicht erfreut ist. In Köln kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs schlittert die zu Beginn des Romans Zehnjährige von einer wunderlichen Begebenheit in die nächste, schließt Freundschaft mit Soldaten und kämpft mit ihrer "Horde der rasenden Banditen" für eine gerechtere Welt. Dass ihre Mutter beim Verhandlungsgespräch mit den Geschäftspartnern des Vaters plötzlich Schnecken verspeist, die Kinder sich vor Engländern in Acht nehmen sollen und auf einmal niemand mehr mit ihr spielen darf, findet sie sonderbar und ungerecht, und überhaupt scheinen die Erwachsenen nicht immer die Wahrheit zu sagen. Und das, obwohl sie doch so oft danach fragt. Nach "Kind aller Länder" erscheint nun auch diese Produktion des hr als Hörbuch beim DAV.

Autor(en) Information:

Irmgard Keun wurde 1905 in Berlin geboren. Als ihre Bücher verboten wurden, war sie bereits durch "Gilgi, eine von uns" (1931) und "Das kunstseidene Mädchen" (1932) eine Bestsellerautorin. Keun ging ins Exil, u.a. nach Ostende, lebte und reiste mit Joseph Roth und kehrte 1940 zurück nach Deutschland, wo sie bis 1945 illegal lebte. 1979 erlebte sie ihre späte Wiederentdeckung. Irmgard Keun verstarb 1982 in Köln.

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