die Onleihe der Bibliotheken des Goethe-Instituts e.V.. Finn und der Weg zum Himmel

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Finn ist 26, hat aber den Intellekt und das Gemüt eines 9-jährigen. Als sein Vater stirbt, steht er plötzlich vor einer großen Herausforderung: Was tun ohne Papa? Nach der Beerdigung glaubt er die gleichen Symptome zu haben wie sein Vater und da sowohl sein Vater als auch sein Großvater jeweils an deren eigenem Geburtstag um Punkt 12 Uhr Mittags verstarben, ist Finn der felsenfesten Überzeugung, dass auch er an seinem Geburtstag in sechs Wochen zur Mittagsstunde das Zeitliche segnen wird. Für Finn beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn er will mit allen Mitteln dafür sorgen, dass er nach seinem Tod zu seinem Vater in den Himmel kommt. Um das bewerkstelligen zu können, glaubt er, bis zu seinem Tod noch genau drei gute Taten vollbringen zu müssen. Arglos schmiedet er einen Plan, mit dem er bis zu seinem vermeintlichen Ableben die guten Taten, die er für notwendig hält, vollbracht haben wird. Dabei kommt Finn sogar in den Kontakt mit dem anderen Geschlecht ... Das Motiv ist von vorneherein klar. Und so, wie man aus- und wieder einzieht, wie man seine Bleibe wechselt, so wechselt man auch seine Partner. Ein Film über Mitt- und Endzwanziger, über das Lebensgefühl als WGler, über den Lebensabschnitt, der zwischen dem Kindsein und dem Gründen einer eigenen Familie liegt.

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