Verbund lisando. Armin Rohde liest G.F. Unger, Verlorene Stadt

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Inhalt:

Die Geschichte der Menschheit bestätigt immer wieder die Worte Vilfredo Paretos: "Solange die Sonne leuchtet über dem Unglück der Menschen, wird das Schaf vom Wolf gefressen werden." Das genau sind die Worte des großen Soziologen. Und wer kann sich darüber wundern, dass es schon immer Menschen gab, die diese Worte zwar nicht kannten, aber dennoch zur gleichen Erkenntnis kamen und danach lebten? Vielleicht ist dies auch eine Erklärung dafür, dass der Wilde Westen damals so erbarmungslos gegen die Schwachen war.

Autor(en) Information:

G. F. Unger (Gert Fritz Unger) war unbestritten der beliebteste und erfolgreichste deutschsprachige Western-Autor. Mit einer Rekordauflage von über 250 Millionen Exemplaren gehörte er zu den meistgelesenen Autoren der Spannungsliteratur. G. F. Unger beherrschte das klassische Western-Genre wie kein anderer und war der einzige deutschsprachige Westernautor, dessen Romane als Übersetzungen in Amerika erschienen sind. Er wurde am 23. März 1921 in Breslau geboren und arbeitete nach seiner Lehre als Bau- und Kunstschlosser in leitender Stellung eines Industrieunternehmens. Während des Krieges fuhr der frühere Deutsche Jugendmeister im Schwimmen Feindeinsätze im U-Boot. Seit 1960 lebte er in Weilburg. Am 3. August 2005 starb G. F. Unger im Alter von 84 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Sein schriftstellerisches Talent entdeckte G. F. Unger, als er 1948 an einem Autoren-Wettbewerb des Nordwestdeutschen Rundfunks teilnahm und den ersten Preis gewann. 1949 begann er dann Western-Romane zu schreiben. Unter dem Titel ?Wilde Camps? wurde 1957 sein erster Roman in der BASTEI-Serie Wildwest-Roman veröffentlicht. Seine Taschenbücher erscheinen seit 1972 im BASTEI-Verlag, für den G. F. Unger seit 1980 exklusiv tätig war. In über 700 Romanen hat er den amerikanischen Pionieren ein grandioses Denkmal gesetzt und ihre Leistungen in allen Facetten geschildert. In seinen Romanen beschwor G. F. Unger das raue Leben der amerikanischen Pionierzeit, schilderte die Herausforderungen durch die Natur oder rücksichtslose Konkurrenten und die Auseinandersetzungen mit den amerikanischen Ureinwohnern im späten 19. Jahrhundert. Er erzählte packend, wie sich wagemutige Männer und Frauen Schritt für Schritt eine neue Welt eroberten und wie sie das Eroberte gegen alle Angriffe verteidigen mussten. Es galt das Gesetz des Stärkeren, und dieses Recht musste erst mühsam erkämpft werden. Den Vergleich mit Karl May lehnte er stets ab, denn G. F. Unger wollte ? im Gegensatz zu Karl May, dessen Geschichten der Phantasie entsprangen ? historische Western schreiben und legte Wert darauf, dass die Fakten für die Hintergründe seiner Romane stimmten. Dafür hat er hat sich sehr genau informiert, die historischen und geografischen Angaben recherchiert. Ungers literarische Vorbilder waren Jack London, Mark Twain und Louis L'Amour. G. F. Unger war ein engagierter Autor, der bis zuletzt mit Freude geschrieben hat und noch viele Pläne hatte. ?Die Western-Botschaft ist ganz einfach: An sich glauben! Nie aufgeben! Jawohl, das ist die Botschaft aller Western auf den einfachsten Nenner gebracht.? G. F. Unger

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