die Onleihe Mecklenburg-Vorpommern. Bauern, Bonzen und Bomben

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Als das Buch "Bauern, Bonzen und Bomben" im März 1931 erschien, entbrannte in der Öffentlichkeit eine erregte Debatte. Gestritten wurde darüber, ob es sich noch um eine Reportage oder schon um einen Roman handele, ob und wie die Landvolkbewegung gestaltet wäre, was die Position des Autors sei -- humanistisch oder zynisch. Heute zählt in erster Linie die Lebendigkeit dieser großartigen Kleinstadtsatire, denn dieser Roman, Falladas drittes Buch, war das erste, das ihn als vielversprechendes, großes, ursprüngliches Erzählertalent auswies. Mit der Figur des Tredup griff er ein Thema auf, das sein Thema wurde und ihn weltberühmt machte: von den kleinen Leuten und von ihrem kleinen miserablen Leben zu erzählen.

Autor(en) Information:

Rudolf Ditzen alias Hans Fallada wurde 1893 in Greifswald als Sohn eines hohen Justizbeamten geboren. Er besuchte, ohne es abzuschließen, das humanistische Gymnasium und absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre. Mit dem vielfach übersetzten Roman "Kleiner Mann - was nun?" (1932) wurde Fallada weltbekannt. In der Zeit des Faschismus lebte er als "unerwünschter Autor" zurückgezogen auf seinem Sechs-Morgen-Anwesen in Mecklenburg. 1945 siedelte er nach Berlin über und starb dort 1947.

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