die Onleihe Mecklenburg-Vorpommern. Die bösen Schwestern von Concarneau

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"Wer im 21. Jahrhundert erfahren will, wie im 20. Jahrhundert tatsächlich gelebt und gefühlt worden ist, muss Simenon lesen. Andere Autoren mögen mehr wissen über die Gesellschaft. Über den einzelnen Menschen weiß keiner so viel wie er." Georg Hensel Der wohlhabende Fischereibesitzer Jules Guérec überfährt mit seinem Wagen den kleinen Joseph Papin, einen Jungen aus seiner Nachbarschaft. Jules war in Gedanken gewesen, wie er seinen Schwestern bloß das fehlende Geld erklären sollte, mit dem er sich zuvor bei einer Prostituierten vergnügt hat. Zunächst weist kein Verdacht in seine Richtung. Doch geplagt von Gewissensbissen, sucht er bald auf auffällige Weise die Nähe von Josephs Familie. Grund genug, das Misstrauen von Jules' Schwester Céline zu wecken, die fortan alles daran setzt, Ruf und Vermögen der Familie Guérec zu retten ...

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Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Lüttich, gestorben am 4. September 1989 in Lausanne, gilt als der "meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, in einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts" (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und mehr als 150 Erzählungen), viele Ortswechsel und unzählige Frauen bestimmten sein Leben. Rastlos bereiste er die Welt, immer auf der Suche nach dem, "was bei allen Menschen gleich ist". Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.

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