NBib24. Schönheit der Verwilderung

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Inhalt:

"Schönheit der Verwilderung" ist die fiktive Biographie des genialen Aussenseiters Johann Christian Günther. Er, den man den "schlesischen Villon" nannte, steht am Anfang der deutschen Boheme. Hineingeboren in eine zerrissene Zeit - die geistige Dunstglocke des Mittelalters hebt sich nur langsam, und die heraufkommende Aufklärung liegt noch im ersten Dämmer - , entwickelt er sich in seinem Denken und Dichten über seine noch vom Barock geprägten Zeitgenossen hinaus. Gerade 28 Jahre alt stirbt er im Jahre 1723. Der unbändige Tunichtgut führte ein unbändiges Leben: Er ging in Seide und Lumpen, lag vor dem Hurenhaus in der Gosse, fasste in der Schönheit der Natur zarte Gefühle in reine Worte, stürzte vor August dem Starken in peinliche Verwirrung, wanderte die erbärmlichsten Winkel Schlesiens auf blutigen Füssen ab, bestritt gelehrte Disputationen, betrank sich in wüsten Gelagen bis zur Bewusstlosigkeit, musterte alchemistische Experimentierkammern mit wachem Geiste, verzehrte sich in leidenschaftlicher Liebe, durchlitt Trennung und Zurückweisung - und zauberte mit Versen, wie kein deutscher Dichter vor ihm.

Autor(en) Information:

Henning Boëtius, geboren 1939, lebt als freier Schriftsteller in Fulda. Seine Romanbiografien über berühmte Schriftsteller wurden von der Kritik ebenso gefeiert wie seine in verschiedene Sprachen übersetzten Romane um den holländischen Ermittler Piet Hieronymus. Mit "Phönix aus der Asche", seinem zuletzt erschienenen Roman, der von Kritik und Lesern begeistert empfangen wurde, feiert Boëtius auch international große Erfolge.

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