ThueBIBNet. Joachim Kerzel liest Ken Follett, Notre-Dame

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"Das Bild der Kathedrale Notre Dame in Flammen ergriff und schockierte mich zutiefst. Ein Vermächtnis von unschätzbarem Wert lag vor unseren Augen im Sterben. Es war beängstigend und ich hatte das Gefühl, der Boden unter unseren Füßen hätte begonnen zu beben." So äußert sich der große Schriftsteller nach dem tragischen Brand, der die Kathedrale Notre-Dame am Abend des 15. April 2019 verwüstet hat. In seinem berühmtesten Roman, Die Säulen der Erde, beschrieb Ken Follett ausführlich die Verbrennung der Kingsbridge-Cathedral fast wie eine Vorahnung dessen, was in Paris geschehen ist. In dieser Geschichte waren Tausende Menschen aus vielen verschiedenen Ländern gekommen, um beim Wiederaufbau der Kathedrale zu helfen. Etwas Vergleichbares geschieht auch jetzt, und mit diesem kurzen Essay will Ken Follett die weltberühmte Kathedrale Notre-Dame würdigen. Er erzählt, wie er sich fühlte, als er Zeuge dieser Katastrophe wurde, er beschreibt die historischen Höhepunkte in der Geschichte von Notre Dame, die im Laufe der Jahrhunderte eine weltweite Faszination ausgeübt hat, von ihrem Bau, der fast ein Jahrhundert dauerte, dem Einfluss, den sie auf die französische Nation hatte, bis hin zu dem Einfluss, den sie auf das erzählerische Genie von Victor Hugo hatte. Die Erlöse aus dem Hörbuch werden der Fondation du Patrimoine zum Wiederaufbau von Notre-Dame gespendet

Autor(en) Information:

Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als "geborener" Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu "geformt". Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren - die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren Kindern zudem weder Fernsehen noch Kinobesuche und verboten ihnen sogar, Radio zu hören. Dem jungen Ken blieben zur Unterhaltung nur die unzähligen Geschichten, die ihm seine Mutter erzählte - und die Abenteuer, die er sich in seiner eigenen Vorstellungswelt schuf. Schon früh lernte er lesen; er war ganz versessen auf Bücher, und nirgendwo ging er so gern hin wie in die öffentliche Bibliothek.

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