onleiheulm.de. Die Judenbuche

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Der Stoff zur "Judenbuche" hatte Annette von Droste-Hülshoff schon lange beschäftigt, bevor sie zur Feder griff. Bereits fünf Jahre vor der Erstveröffentlichung erwähnte sie die "Kriminalgeschichte Friedrich Mergel" in ihren Briefen. Der Mordfall hatte sich fünfzig Jahre zuvor im Gutsbezirk ihre Großvaters zugetragen. Neben psychologischen und moralischen Aspekten interessierte Annette von Droste-Hülshoff besonders das fatalistische Verhalten des Mörders. Nach 25 Jahren in der Sklaverei kehrt er an den Ort seiner Tat zurück, eben der Judenbuche, um dort Selbstmord zu begehen.

Autor(en) Information:

Annette von Droste-Hülshoff wurde am 10. Januar 1797 auf Schloss Hülshoff bei Münster geboren. In ihrer Jugend war sie häufig krank, erfuhr aber trotzdem eine umfangreiche Bildung. Später lernte sie August Wilhelm Schlegel, Ludwig Uhland und Gustav Schwab kennen. Seit 1841 lebte sie mit ihrem siebzehn Jahre jüngeren Freund Levin Schücking meist in Meersburg am Bodensee, wo sie am 24. Mai 1848 starb.

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