die Onleihe Verbund Ruhrgebiet. Stars von der Schulbank

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"Harry Potter", "E.T." oder "Kevin - Allein zu Haus" sind unvergessliche Filme mit Kindern in den Hauptrollen. Viele Eltern träumen von so einem bilderbuchreifen Erfolg für ihren Nachwuchs. Doch was mit Kinderstars nach dem großen Durchbruch passiert, ist nicht immer hollywoodtauglich. Früher Ruhm bedeutet einen Spagat zwischen unbehelligtem Kindsein und einem Leben im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Später die Erwartung, die Karriere im Erwachsenenleben fortzusetzen. Kaan A. ist mit 10 Jahren schon ein Leinwandstar. Wenn er dreht, ist er oft mehrere Wochen von der Schule befreit. Immer dabei: Seine Eltern. Kaans Job ist lukrativ: Etwa 300 Euro pro Tag verdient er, plus Reisekosten und Spesen für die Eltern. Marie W. ist ebenfalls 10 und ein aufgewecktes Kind. Im letzten Sommer hat Starcoach Jens Dolecki Marie als Statistin bei einer Fernsehgala entdeckt. Kurz danach hatte sie bereits ein eigenes Lied und sang in einer TV-Schlagersendung. Auch Maries ältere Schwester Anna (16) will ins Rampenlicht, allerdings auf dem Catwalk. Bis sie als Jungmodel den internationalen Durchbruch schafft, hält sie ihre Ambitionen vor ihren Mitschülern noch geheim. "Das Schlimmste waren nicht die Mitschüler. Das Schlimmste waren die Lehrer. Sie waren neidisch. Sie konnten mit einem berühmten Mädchen nicht umgehen," sagt "Momo" Radost Bokel. Rückblickend auf eine Kindheit, in der sie das berühmteste Mädchen der Republik war. "Momo" war Türöffner für eine Schauspielkarriere, die Kritiker als gescheitert bezeichnen.

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