die Onleihe Verbund Ruhrgebiet. Jede Sekunde zählt

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Jeder Alarm bedeutet eine Fahrt ins Ungewisse, jedes Mal kann es um Sekunden gehen und jedes Mal sind sie ganz allein mit Ihrer Entscheidung. Auf der Straße gibt es für Notärzte keine Krankenschwestern oder Kollegen. Leben retten ist ihr Hauptberuf. Sie stehen unter hohem Zeitdruck und mit begrenzten Möglichkeiten. Aber fühlen sich Notärzte überhaupt als Helden? Wie viel Mitgefühl ist nach Hunderten Einsätzen noch im Spiel? Und hat ein Notarzt auch Angst zu versagen? Hamburg-Winterhude, spätabends: Eine ältere Dame bricht im Treppenhaus zusammen, Nachbarn rufen die 112. Sieben Minuten später sind ein Rettungswagen und das "Notarzteinsatzfahrzeug Florian 13" zur Stelle. Die Sanitäter können die Frau gerade noch in den Rettungswagen tragen, dann hört sie auf zu atmen. Dr. Malte I. weiß nichts über die bewusstlose Patientin, doch er muss binnen Sekunden feststellen, woran sie leiden könnte, und entscheiden, was zu tun ist. Seit mehreren Jahren ist der 35jährige Anästhesist vom Hamburger Uniklinikum Eppendorf regelmäßig als Notarzt auf Hamburgs Straßen unterwegs. Als Arzt auf sich alleine gestellt zu sein, das ist es, was auch Dr. Jörg B. an seinem Job mag. Der 51-Jährige ist Notarzt auf dem Rettungshubschrauber "Christoph Berlin", stationiert am Unfallkrankenhaus Marzahn. Die Maschine ist eine fliegende Intensivstation und rund um die Uhr einsatzbereit. "Christoph Berlin" fliegt überwiegend sogenannte "Intensivtransporte": schwerkranke oder -verletzte Patienten, die im Regionalkrankenhaus nur erstversorgt werden können.

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