die Onleihe Verbund Ruhrgebiet. Spurensuche eines Kriegskindes

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Inhalt:

Hartmut Radebold hat als Junge den Zweiten Weltkrieg erlebt und begibt sich auf eine Spurensuche nach dem, was ihn geprägt hat: sein Fühlen, sein Denken, aber auch sein Verhalten. Ausgebombt, auf der Flucht, bald vaterlos - so erlebt der junge Hartmut Radebold seine ersten Lebensjahre. Getrauert wird nicht, erst recht nicht geweint, sondern geschwiegen. Als junger Assistenzarzt sucht er Vaterersatz bei älteren Kollegen, bis er merkt, dass keiner wirklich Interesse an ihm als Person hat. Er beschreibt, wie schwer es später für ihn ist, jüngeren Kollegen Vorbild zu sein und seinen Kindern ein guter Vater. Erst im Alter wird er fähig, sich zu versöhnen und Freundschaften mit anderen Männern zu schließen. Was hat diesen Prozess ermöglicht? Und was hat ihm die Kraft zum Leben gegeben? Waren es die zeitgeschichtlichen Umstände, die Familie oder war es seine Frau, die all die Jahre hilfreich an seiner Seite stand?

Autor(en) Information:

Hartmut Radebold, geboren 1935, Univ. Prof. em., Dr. med., ist Psychiater und Psychoanalytiker und war Lehrstuhlinhaber für Klinische Psychologie der Universität Kassel. Er gilt als "Nestor der deutschsprachigen Psychotherapie Älterer" (PSYCHE) und befasst sich mit der Entwicklung und dem Befinden der Kriegskinder. 2009 erhielt er für seine Forschungen das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Er hält Vorträge und tritt im Rundfunk und Fernsehen auf. Er hält regelmäßig Vorträge und tritt im Rundfunk und Fernsehen auf. Hildegard Radebold, geboren 1941, Dipl. Bibliothekarin, war Leiterin einer Stadtbücherei und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in Pflege und Versorgung. Das Buch entstand unter ihrer Mitarbeit.

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